Zu zweit zu Hause zu arbeiten kann großartig sein… oder auch ganz schön nervig. Erfahren Sie, wie Sie ein gemeinsames Homeoffice einrichten, in dem Sie sich nicht auf die Nerven gehen – sondern sich gegenseitig unterstützen. Sie erhalten Tipps, die dazu beitragen, dass jeder Ruhe zum Arbeiten hat und seinen eigenen Stil findet. Lesen Sie weiter und verwandeln Sie Ihr Heimbüro in einen Ort, auf den Sie sich beide freuen!

Arbeiten von zu Hause ist mental herausfordernd. Und was ist, wenn Sie beide gleichzeitig im Homeoffice sind? Bereiten Sie die entsprechend Räume vor und Sie werden spielend damit fertig.
Finden Sie eine gemeinsame Sprache: Planung ist das A und O
Ein gemeinsames Büro für zwei zu Hause einzurichten kann eine Herausforderung sein, aber es ist definitiv nicht unmöglich. Der entscheidende Punkt ist, dass Sie, bevor Sie Möbel in den Raum schleppen und darüber nachdenken, welche Farbe der Bürostuhl haben soll, in Ruhe und sachlich miteinander sprechen müssen. Die Erwartungen, Bedürfnisse und Gewohnheiten jedes Einzelnen von Ihnen beeinflussen erheblich den resultierenden Raum. Und je besser Sie diese Dinge im Voraus klären, desto weniger unangenehme Überraschungen erwarten Sie später.
Bevor Sie mit dem Einkaufen beginnen, setzen Sie sich gemeinsam an den Tisch
Der erste Schritt ist ein offenes Gespräch. Wie ist Ihr Arbeitsrhythmus? Arbeiten Sie gleichzeitig oder abwechselnd? Brauchen Sie Ruhe, oder hören Sie gerne Musik während der Arbeit? Und wie sieht es mit Ihrem Arbeitsstil aus – bevorzugen Sie Papiere und umgeben sich mit Notizen oder ist Ihnen Minimalismus lieber? All das spielt eine Rolle. Bei der gemeinsamen Planung geht es nicht darum, wer sich durchsetzt, sondern um das Finden eines Gleichgewichts.
Eine einfache Skizze des Raumes, in die jeder seine ideale Zone einzeichnet, kann hervorragend funktionieren. Dies hilft, den Raum zu visualisieren und das Gefühl zu vermeiden, dass jemand „mehr Platz eingenommen hat“.

Vorab vereinbarte Regeln für die gemeinsame Arbeit von zu Hause helfen Ihnen, alles entspannt zu bewältigen. Und falls dennoch ein Problem auftritt, können Sie die Details spielerisch anpassen.
Machen Sie eine Liste von „Must-Have“ und „Nice-to-Have“-Elementen
Sobald Sie Klarheit über Ihre jeweiligen Bedürfnisse haben, erstellen Sie eine Liste der Ausstattung – aber nicht irgendeine. Gliedern Sie sie in das, was wirklich notwendig ist („Must-Have“) und was schön wäre, aber nicht entscheidend ist („Nice-to-Have“). Damit klären Sie die Prioritäten und finden heraus, wo Sie ähnlich eingestellt sind.
Zum Beispiel kann jemand auf einen großen höhenverstellbaren Tisch bestehen, während der andere mit einem klassischen Schreibtisch mit Schublade auskommt. Der eine braucht einen ergonomischen Stuhl mit Kopfstütze, dem anderen genügt ein einfacher Bürostuhl und ein Sitzkissen. Und was ist mit Aufbewahrungen? Ein gemeinsames Regal oder lieber persönliche Schubladencontainer unter jedem Tisch?
Ein solcher Ansatz verhindert unnötige Konflikte. Außerdem können Sie, wenn Sie wissen, was Sie wirklich wollen, Ihr Budget besser planen.
Legen Sie Regeln für die gemeinsame Büronutzung fest – und seien Sie fair zueinander.
Selbst der am besten gestaltete Raum wird nicht funktionieren, wenn keine klaren Regeln gelten. Es geht nicht darum, ein militärisches Regime einzuhalten, sondern darum, sich zu einigen, um Ihnen beiden das tägliche Leben zu erleichtern. Wer telefoniert wann? Wie wird mit störenden Videoanrufen umgegangen? Sie können beispielsweise vereinbaren, zu bestimmten Zeiten Kopfhörer zu tragen oder Videoanrufe in einem anderen Raum abzuwickeln.
Ordnung ist ebenso wichtig. Wenn Sie einen Schreibtisch teilen, vereinbaren Sie, wer für das Aufräumen zuständig ist. Ideal ist es, den Raum in klar definierte Zonen zu unterteilen – selbst an einem gemeinsamen Tisch kann jeder seine eigene Hälfte haben.
Denken Sie auch an praktische Details – wie zum Beispiel Ladegeräte. Gemeinsam genutzte Steckdosen sind oft eine Quelle kleinerer Konflikte. Ein Hub mit mehreren USB-Anschlüssen oder ein kleiner Organizer für Technik, wo jeder Platz für seine Geräte hat, kann helfen. Und wenn Sie jeder einen völlig anderen Ordnungssinn haben, sollten Sie einen Sichtschutz, ein Bücherregal oder einen Blumentopf als visuellen Trenner in Betracht ziehen.
Zwei Tische oder einen? Wie man den Raum clever aufteilt
Die Gestaltung des gemeinsamen Büros kann ebenso wichtig sein wie die Ausstattung selbst. Auch wenn Sie begrenzten Raum haben, gibt es clevere Lösungen, um zwei vollwertige Arbeitsplätze darin unterzubringen, ohne einander zu behindern. Wichtig ist, nicht nur an den Komfort, sondern auch an Ergonomie, natürliches Licht und Anpassungsmöglichkeiten des Raums an Ihre täglichen Routinen zu denken.
Wann sind zwei Tische besser und wann reicht ein gemeinsam genutzter Tisch?
Die grundlegende Frage, die Sie sich stellen müssen, lautet: Brauchen Sie jeder Ihren eigenen Tisch, oder können Sie mit einem gemeinsamen auskommen? Zwei separate Schreibtische sind nützlich, wenn Sie beide gleichzeitig arbeiten und Ruhe sowie Platz für Dinge benötigen. Sie funktionieren auch hervorragend in Räumen, in denen die Arbeitsplätze in gegenüberliegenden Ecken platziert werden können, sodass Sie sich nicht gegenseitig stören.
Im Gegensatz dazu werden Sie einen längeren Tisch – zum Beispiel einen „Bench Desk“ – schätzen, wenn Sie eher abwechselnd arbeiten oder es Ihnen nichts ausmacht, die Tischfläche zu teilen. In diesem Fall ist es wichtig sicherzustellen, dass jeder seinen klar definierten Bereich hat. Ein in der Mitte platzierter Organizer, ein kleines Regal zwischen den Stühlen oder eine einfache visuelle Trennung durch einen dekorativen Gegenstand, wie zum Beispiel eine Tischlampe, kann helfen.

Überlegen, was Sie alles von dem Tisch erwarten. Bietet er ausreichend Platz für einen Laptop und eine Kaffeetasse? Übertreiben Sie es nicht mit der Tiefe der Tischplatte. Das wäre Platzverschwendung.
Eine ergonomische Anordnung schont Rücken und Nerven.
Egal, welchen Tischtyp Sie wählen, denken Sie immer an die richtige Ergonomie. Das bedeutet ausreichend Platz für die Beine, die optimale Höhe der Tischplatte und Zugang zur Technik, ohne sich ständig strecken zu müssen. Ein höhenverstellbarer Tisch ist in dieser Hinsicht ideal – er ermöglicht es jedem von Ihnen, in einer Position zu arbeiten, die ihm gefällt, egal ob im Stehen oder Sitzen.
Wenn der Raum klein ist, versuchen Sie, die Tische „in L-Form“ anzuordnen – also einen entlang einer Wand und den anderen rechtwinklig dazu. Diese Methode spart Platz und schafft den Eindruck von zwei getrennten Zonen. Außerdem bietet sie ein wenig Privatsphäre, ohne dass eine weitere Raumteilung erforderlich ist.
Möbel als Trennwand: Eckkombinationen und clevere Stauraumelemente
Manchmal reicht es aus, das richtige Möbelstück zu wählen, und das Problem ist gelöst. Ein Eckschreibtisch kann zum Beispiel eine großartige Lösung für zwei sein, die sich konzentrieren müssen, aber gleichzeitig in Kontakt bleiben wollen. Seine Konstruktion ermöglicht es, Rücken an Rücken oder in einem leichten Winkel zueinander zu sitzen – je nachdem, wie viel Kontakt Sie wünschen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Möbeln mit doppelter Funktion. Niedrige Bücherregale oder Schubladencontainer auf Rädern können als natürliche Trennwand zwischen zwei Arbeitsplätzen dienen. Solche Lösungen schaffen zudem zusätzliche Stauraum, ohne die Wände mit Regalen zu überlasten.
Und wenn Sie wirklich mit Platz kämpfen, lohnt es sich, klappbare Schreibtischplatten in Betracht zu ziehen, die tagsüber ausgeklappt und abends wieder zusammengeklappt werden können. Diese sogenannten „wall-mounted desks“ sind zum Beispiel für Schlafzimmer oder kleine Wohnzimmer ideal, wo sich Arbeitsbereiche in den normalen Wohnraum einfügen müssen.
Privatsphäre auch in nur einem Raum: Zonen und Akustik
Ein gemeinsames Büro muss nicht unbedingt bedeuten, dass Sie jede Minute voneinander wissen. Auch in einem Raum können Sie einen Bereich schaffen, der ausreichend Privatsphäre, Ruhe zum Konzentrieren und die Möglichkeit bietet, ungestört zu telefonieren oder Online-Meetings abzuhalten. Es reicht aus, die Zonen durchdacht voneinander zu trennen und darüber nachzudenken, wie man die Akustik des gesamten Raumes verbessern kann – ohne dass Ihr Zuhause zu einem schalldichten Bunker wird.
Zonen: Für jeden ein eigener Bereich, ohne Wände abzureißen
Eine der einfachsten Möglichkeiten, Privatsphäre zu gewährleisten, ist die Unterteilung eines Raumes in kleinere funktionale Teile – Zonen. Sie müssen dafür nicht sofort eine Trockenbauwand errichten. Es reicht völlig aus, Möbel clever zu nutzen. Hohe offene Bücherregale, freistehende Regale oder auch große Zimmerpflanzen können den Raum optisch unterteilen und den Eindruck einer separaten Ecke schaffen.
Wer Flexibilität mag, kann auf einen klappbaren Paravent zurückgreifen. Dieser lässt sich leicht transportieren, nach Bedarf aufstellen oder zusammenfalten und bietet sofortige visuelle Trennung ohne größere Investitionen. Alternativ können Sie auf mobile Möbeleinheiten setzen – zum Beispiel niedrige Regale auf Rädern, die Sie je nach aktuellem Bedarf verschieben können.
Ein eigenes Kapitel sind Vorhänge. Wenn Sie in einem größeren Raum arbeiten, zum Beispiel im Wohnzimmer, können Stoffvorhänge den Raum sehr effektiv unterteilen und zudem den Lärm angenehm dämpfen.

Wenn es nicht anders geht, müssen Sie für die Zeit des Meetings Ihres Partners in einen anderen Raum umziehen. Vorübergehend kann das die beste Lösung sein. Auch in einem Kinderzimmer kann man ein wenig arbeiten.
Akustik: Wenn Sie nicht jedes Husten stört
In einem gemeinsamen Büro ist eine gute Akustik fast ebenso wichtig wie Licht oder Stühle. Wenn Sie jeden Mausklick oder Tastendruck hören, kann leicht Frustration aufkommen. Der erste Schritt zur Verbesserung ist die Auswahl geeigneter Materialien. Textilien wie Teppiche, Vorhänge, gepolsterte Stühle oder Stoffwände helfen, den Schall zu absorbieren und Nachhall zu reduzieren.
Akustikpaneele, die sich leicht an Wand oder Decke anbringen lassen, können ebenfalls eine gute Hilfe sein. Sie funktionieren nicht nur, sondern es gibt heute auch designmäßig interessante Varianten, die mit modernen Interieurs harmonieren. Wenn Sie sich jedoch keine speziellen Paneele anschaffen möchten, reicht es aus, die Wände mit Postern, Pinnwänden oder einer Galerie von Bildern in Stoffrahmen zu dekorieren.
Und was ist mit dem Boden? Auch der spielt eine Rolle. Wenn Sie einen harten Boden haben, versuchen Sie, ihn mit einem größeren Teppich weicher zu gestalten. Das hilft nicht nur akustisch, sondern trennt auch visuell den Arbeitsbereich vom Rest des Raumes.
Kopfhörer und Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen
Selbst wenn Sie den Raum unterteilen und die Akustik verbessern, kann es passieren, dass Sie sich gelegentlich gegenseitig stören. Deshalb lohnt es sich, hochwertige Kopfhörer zur Hand zu haben – idealerweise mit aktiver Geräuschunterdrückung (Noise Cancelling). Dank ihnen können Sie selbst mitten an einem hektischen Tag eine „Ruheblase“ schaffen.
Und was ist mit weiteren Kleinigkeiten? Eine kleine Korktafel, auf der jeder mitteilt, dass er gerade ein wichtiges Gespräch hat. Ein Ständer für das Telefon, der Vibrationen dämpft. Weiche Unterlagen für Tastatur und Maus, die Geräusche dämpfen. Solche Details entscheiden oft darüber, ob Sie sich im Büro wohlfühlen oder sich gegenseitig auf die Nerven gehen.
Stauraum, der nicht übermäßig Platz wegnimmt
Wenn zwei ein Arbeitszimmer teilen, passiert es schnell, dass der Raum von Boden bis zur Decke mit einem Haufen Ordner, Kabeln und Kisten gefüllt wird. Ganz zu schweigen davon, was passiert, wenn jeder von Ihnen in einer anderen Branche arbeitet und völlig andere Hilfsmittel benötigt. Deshalb ist es entscheidend, darüber nachzudenken, wo man was verstauen kann – und gleichzeitig den Raum nicht mit Möbeln zu überladen. Glücklicherweise gibt es viele clevere Lösungen, um Praktikabilität mit Ästhetik zu verbinden und auch in einem kleinen Büro Luftigkeit zu bewahren.
Kompakt, aber praktisch: Aufbewahrungssysteme unter dem Tisch und an der Wand
Lassen Sie uns mit dem beginnen, was oft übersehen wird – dem Raum unter dem Tisch. Wenn Sie genügend Platz unter dem Schreibtisch haben, nutzen Sie ihn für niedrige Schubladencontainer auf Rädern. Idealerweise solche mit abschließbaren Schubladen – so kann jeder seine Sachen sicher verstauen, um sie nicht vor Augen zu haben, wenn sie gerade nicht benötigt werden.
Eine weitere Möglichkeit, die Platz spart und gleichzeitig viel Stauraum bietet, sind Wandregale. Sie sind perfekt nicht nur für Bücher oder Ordner, sondern auch für Dekorationen, die das Büro auflockern und gemütlicher machen. Ideal ist es, sie asymmetrisch im Raum zu verteilen – jeder hat sein eigenes „Stockwerk“ für arbeitsbezogene Dinge und Inspiration.
In kleinen Räumen sind auch multifunktionale Sitzbänke mit Stauraum geeignet, die Sitzen mit integriertem Stauraum kombinieren. Sie können sie unter das Fenster oder an die Wand stellen und so einen weiteren nützlichen Platz schaffen.

Teilen Sie die Dinge nach ihrer Nutzungshäufigkeit. Lassen Sie nur die nützlichsten Dinge in der Nähe des Tisches. Den Rest können Sie woanders aufbewahren – sogar in einem anderen Raum.
Geteilter versus persönlicher Stauraum: wie man ihn fair einrichtet
Einer der häufigsten Streitpunkte ist, wer was und wo verstaut. Ein gemeinsames Regal, in das beide Dokumente ablegen? Oder für jeden eine eigene Box mit persönlichen Dingen? Die Antwort hängt von Ihren Arbeitsgewohnheiten ab.
Ein guter Kompromiss ist oft eine Kombination – also ein größeres geschlossenes Möbelstück für Dinge, die Sie beide verwenden (z. B. Drucker, Papiere, Bürowaren) und dann individuelle Lösungen für jeden. Es kann eine persönliche Schublade, ein abschließbares Schränkchen oder eine Plastikbox mit Deckel sein. Wichtig ist, dass von Anfang an klar ist, was wem gehört.
Einfache Beschriftungen (farbige Aufkleber, Etiketten) können helfen, Missverständnisse zu vermeiden – besonders in hektischen Momenten, wenn man nach dem ersten greift, was man sieht.
Organizer, die System ins Chaos bringen
Es spielt keine Rolle, wie viel Stauraum Sie haben, wenn darin Chaos herrscht. Deshalb lohnt es sich, in kleine Helfer zu investieren, die einen großen Unterschied machen. Schreibtisch-Organizer für Stifte, Büroklammern und andere Kleinigkeiten halten den Arbeitsplatz sauber und übersichtlich. Schubladenorganizeren verhindern, dass alles zu einem großen Mix wird.
Praktisch sind auch an der Innenseite der Schranktüren oder an der Rückseite der Zimmertüren aufgehängte Taschen. Sie sind ideal für Kleinigkeiten, die Sie nicht jeden Tag benötigen, aber dennoch in Reichweite haben möchten.
Und wenn Sie mit einer großen Menge an Papier arbeiten, lohnt es sich, Sortierboxen oder tragbare Archivkästen zu besorgen. Sie nehmen nicht viel Platz ein, lassen sich leicht transportieren und sorgen für Ordnung in Ihren Dingen.
Ein Stil, der beiden passt: Vereinheitlichen Sie die Ästhetik
Wenn zwei Personen einen gemeinsamen Arbeitsraum einrichten, kann es leicht passieren, dass eine chaotische Stilmischung entsteht – ein wenig skandinavischer Minimalismus, ein wenig Retro-Büro aus den Neunzigern und mitten drin eine Garderobe, die doch „noch dient“. Ein abgestimmtes Aussehen des Büros macht nicht nur einen guten Eindruck, sondern beeinflusst auch Ihre Stimmung und Konzentration positiv. Und was noch wichtiger ist – auch wenn Sie einen unterschiedlichen Geschmack haben, kann ein Design geschaffen werden, das beiden gefällt.
Finden Sie eine gemeinsame visuelle Sprache
Das bedeutet nicht, dass Sie Ihren Stil aufgeben müssen, sondern eher, dass Sie einen gemeinsamen Nenner finden. Der erste Schritt kann die Auswahl einer neutralen Basis sein – zum Beispiel weiße, graue oder natürliche Holzmöbel – die niemandem „zu sehr ins Auge stechen". Dieser neutralen Basis kann jeder dann eigene Accessoires hinzufügen, die den persönlichen Stil widerspiegeln.
Wenn einer von Ihnen industrielle Elemente mag und der andere zarte Boho-Dekorationen, versuchen Sie, sie mit Textilien oder subtiler Beleuchtung zu verbinden. Zum Beispiel wirkt die Kombination aus einem Metallregal mit einem natürlichen Teppich und einem geflochtenen Korb harmonisch, auch wenn sie auf unterschiedlichen Stilen basieren.

Brauchen Sie Grün und beruhigende Holztöne oder inspiriert Sie minimalistisches und funktionales Design zur Arbeit? Sprechen Sie mit Ihrem Partner darüber, welchen Weg Sie einschlagen möchten. Auch persönliche Accessoires helfen – eine Tasse, ein Foto oder ein Talisman.
Farben, die für Sie arbeiten – und nicht gegen Sie
Farben beeinflussen die Stimmung und die Produktivität im Büro. Blau und Grün beruhigen und fördern die Konzentration, Gelb verleiht Energie, Beige wirkt angenehm neutral. Wenn Sie sich nicht einig sind, scheuen Sie sich nicht, auf eine dezente Farbpalette zurückzugreifen – zum Beispiel ist die Kombination aus hellgrau, hellem Holz und einer auffälligeren Farbe (z. B. dunkelblau oder olivgrün) eine beliebte Wahl für ein modernes Heimbüro.
Sie können auch mit Hilfe von Farben Zonen schaffen – zum Beispiel mittels einer anderen für Wand oder Accessoires in jedem Arbeitsbereich. So ist klar, dass es sich um zwei persönliche Zonen handelt, aber das Ganze wird weiterhin einheitlich wirken.
Dekorationen und Details, die sowohl vereinheitlichen als auch unterscheiden.
Die Dekoration im Arbeitszimmer sollte nicht nur harmonieren, sondern auch die Kreativität und eine angenehme Atmosphäre unterstützen. Jeder kann ein oder zwei Elemente auswählen, die charakteristisch für seine Arbeitsnische sind – zum Beispiel ein Visionboard, ein Lieblingsposter, eine Pflanze oder eine originelle Lampe. Dadurch personalisieren Sie den Raum, während Sie gleichzeitig das gesamte ästhetische Gleichgewicht bewahren.
Vereinheitlichende Elemente können beispielsweise gleiche Bilderrahmen, einheitliche Ordner oder dekorative Boxen sein. Eine solche „optische Disziplin“ hilft, den Raum übersichtlich zu halten, auch wenn er von zwei Persönlichkeiten mit unterschiedlichem Geschmack geteilt wird.
Ein cleverer Trick ist auch die Wiederholung eines Motivs – zum Beispiel ein geometrisches Muster auf Kissen und dasselbe Muster auf der Pinwand. Oder zwei verschiedene Lampen, aber aus demselben Material. Solche Kleinigkeiten verbinden visuelle Elemente miteinander und schaffen den Eindruck eines ausgeklügelten Ganzen.
TIPP VON VENETI: Arbeiten Sie in einer stilvollen Umgebung. Schöpfen Sie Inspiration im Artikel über 5 Möbeltrends für moderne Arbeitszimmer.